Was ist unser Plan für das interkulturelle Umweltschutzcamp?

Die ersten drei Tage sind wir in Dakar, der Hauptstadt Senegals. Wir werden dort nicht nur die Stadt besichtigen, sondern auch die vor Dakar gelegene ehemalige Sklaveninsel Goree. Und natürlich werden wir an die Universität von Dakar gehen, wo sich der Verein Forêt Internationale gegründet hat.

Weitere drei Tage verbringen wir in Joal. Hier werden wir die Muschelinsel besuchen, die hauptsächlich von Christen bewohnt wird, wohingegen der Senegal zu 90% muslimisch ist. Dort werden wir auch einen christlich-islamischen Dialog mit Vertretern beider Religionen führen. Schließlich steht auch noch das Pflanzen von Mangroven auf unserem Plan.

Weiter geht es durch Gambia mit einer aufregenden Fährenfahrt über den gleichnamigen Fluss in die Casamance, wo wir im senegalesischen Dorf Kouram gleich hinter der Grenze von Gambia untergebracht sind. Unser Ziel ist es, das Projekt „Forêt de la Paix“ (Friedenswald), welches wir vor zwei Jahren zusammen mit den Bewohnern von Kouram begonnen haben, heuer auch auf die Dörfer der Umgebung wie auch dem gambischen Nachbardorf Bulock auszuweiten.

Zusammen mit den Einheimischen Forsten wir die während der vor einigen Jahren wütenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Aufständischen und Regierungstruppen abgeholzten Wälder wieder auf. Damit wollen wir einen Beitrag zur Sicherung der Lebensgrundlage leisten und uns gegen den Klimawandel engagieren.

Nach sieben Tagen im Dorf kommt die Rückfahrt nach Dakar und der anschließende Heimflug. Wir haben ein umfangreiches Programm für unser interkulturellen Umweltcamp aufgestellt, worüber wir in diesem Blog je nach Verfügbarkeit von Internet berichten werden. Sicherlich kommen noch weitere spannende Punkte hinzu, seid also gespannt auf das was kommt.