Zeit für ein Fazit

Der heutige Sonntag ist der letzte Tag in Dakar für uns, wir werden heute Nacht um 1:55 Uhr mit TAP Portugal mit einem Zwischenstopp wieder in Lissabon zurückfliegen und morgen um 12:55 Uhr in München landen. Somit ist heute der Tag, ein kurzes Fazit über diese Reise zu ziehen.Wie ihr gelesen habt, haben wir viele Dinge erlebt. Wichtig war immer, eine gewisse Ruhe und Geduld mitzubringen. Viele Dinge regeln sich erst im letzten Moment, Planungen ändern sich kurzfristig. Nicht alles klappt immer, aber irgendwie geht es immer weiter. Zeit nehmen und Geduld beweisen sind vielleicht zwei Dinge, die wir mit zurück nehmen.

Kennen gelernt haben wir Menschen, die gerne mit anderen im Kontakt sind. Viel Interaktion gehört immer dazu und auch Nähe, besonders in den verschiedenen Transportmitteln. Wenn sich auch unsere Erwartungen an Verhalten und Umgang unterscheiden, lässt man sich auf diese Gesellschaft ohne Barrieren im Kopf ein, erlebt man eine offenherzige und respektvolle Gemeinschaft.

Unser Ziel, das Projekt Friedenswald voranzubringen, es über die Grenzen des Senegals nach Gambia zu tragen, den Ausbau erneuerbarer Energie zu fördern und viel Aufklärungsarbeit zu den Themen Umweltschutz und erneuerbare Energien zu leisten, haben wir in einer intensiven Woche in Kouram erreicht. Dazu gehörten die zahllosen Gespräche und das Knüpfen von engen Verbindungen mit Vertretern von Dörfern, Organisationen und Behörden. Dies alles wird unsere weitere Arbeit in Zukunft begleiten, vereinfachen, aber auch umfangreicher gestalten.

Ein Gedanke zu „Zeit für ein Fazit“

  1. Hallo Thomas,

    ich habe deinen Bericht mit Spannung verfolgt.
    Eine interessante Erfahrung, mal so tief in eine „andere Welt“ einzutauchen. Vielen Dank, dass du uns daran hast teilnehmen lassen

    Von meinen Reisen in Entwicklungsländer habe ich immer eine Menge für mich persönlich mitgenommen. Wenn man das Glück hat, in einem zivilisierten und manchmal überorganisierten Land wie Deutschland seine Wurzeln zu haben, tut es gut, mal „eingenordet“ zu werden und zu erkennen, daß das Leben bei weitem nicht überall auf der Welt so problemlos und selbstverständlich funktioniert.

    Für das Projekt weiterhin alles Gute,

    Anke

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