Manchmal läuft es anders

Für Joal hatten wir noch mehr Punkte auf dem Programm. Eine geplante Aktivität war, dass wir zusammen mit einer lokalen Gruppe Mangroven anpflanzen wollten. Die Organisation gestaltete sich etwas schwierig, so dass wir diesen Punkt leider fallen lassen mussten. Auch der für hier geplante interreligiöse Dialog unter Beteiligung der hiesigen Vorsteherin des Klosters und des lokalen Imams kam leider nicht zustande. Letzterer ist nach Dakar gereist, wo er sich an Vorbereitungen für die Pilgerfahrt nach Mekka beteiligt. 

Auch der Besuch des hiesigen Fischmarkts, der sehr groß ist und von dem auch viel Fisch nach Europa verkauft wird, hat gestern Abend nicht mehr geklappt. Wir haben dieses Mal kein Fahrzeug zur dauerhaften Verfügung und der Transport mit den unplanmäßig vorbeifahrenden Kleinbussen ist sehr zeitaufwändig, so dass wir erst sehr spät dort angekommen wären, wo dann das bunte Treiben und das Entladen der Fischer-Pirogen schon vorbei gewesen wäre. So begrenzt sich unsere große Aktion heute wohl auf die Rückfahrt nach Dakar, wo wir dann wieder in der christlichen Herberge unsere Zimmer bekommen.

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