Die Muschelinsel

Nach dem Museumsbesuch gingen wir weiter zu der Muschelinsel Fadiouth, eine künstlich mit Muscheln aufgeschüttete Insel mit einer benachbarten Friedhofsinsel, ebenfalls aus Muscheln künstlich aufgeschüttet. Wir fuhren zunächst mit einer kleinen Piroge, einem schmalen Boot, dass immer zu kentern schien und von einem Mann mit einem langen Stock vorwärts gedrückt wurde, zu den Mangrovenfeldern, bevor wir uns auf der Friedhofsinsel haben absetzen lassen.Dann gingen wir, nachdem wir die vielen christlichen und wenigen muslimischen Gräber betrachtet hatten, über einen langen hölzernen Steg auf die Hauptinsel. Da Fadiouth ein beliebtes Touristenziel ist, gab es viel Handwerkskunst in den zahllosen Läden zu kaufen. Wir besichtigten die sechseckige Kirche der Insel, die ein großes Herz am Kirchturm trägt. Der Rückweg führte uns über einen weiteren sehr langen Holzsteg zum Festland, den wir aber auf einem gerade vorbeikommenden landestypischer Eselkarren bewältigten, ein toller Spaß, denn der Kutscher drückte meinem Sohn Sezar die Zügel in die Hand und blieb dann in einigem Abstand hinter uns. Nun, wir sind mit seiner Fahrkunst heile auf der anderen Seite angekommen.

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