Das Museum des ersten Präsidenten

Dann erreichten wir das Museum über Léopold Sédar Senghor, dem Staatsgründer und ersten Präsidenten Senegals. Eine witziger Führer erklärte uns auf Französisch die ganze Geschichte, was dann von einem unserer Germanistikstudenten, Mohamed Sow, fabelhaft übersetzt wurde. Das Museum ist das Haus des Vaters, der mit fünf Frauen insgesamt 41 Kinder gezeugt hat, ein Polygamist, aber auch ein Christ. Da er als erfolgreicher Geschäftsmann sehr mächtig war, konnte er sich hierbei gegen den lokalen Geistlichen durchsetzen.Senghor war das achte Kind seiner dritten Frau, die er nur geheiratet hatte, weil einmal ein alter Mann ihm geraten hatte, diese Frau zu nehmen, denn sie werde einen großen Mann gebären. Da sie nicht die schlaueste und hübscheste war, liebe er sie jedoch nicht, auf Grund der Weissagung zeugte er aber neun Kinder mit ihr.

Senghor selbst war ein Dichter, der Französisch sehr gut beherrschte und so Lehrer in Frankreich wurde. Später wurde er auch in die französische Nationalversammlung gewählt und wurde Wissenschaftsminister. 1960 ging er zum französischen Präsidenten und bat um die Unabhängigkeit Senegals, die ihm in dem 9-minütigen Gespräch gewährt wurde. Er wurde dann bis 1980 der erste Präsident Senegals.

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