Ankunft im Kloster Saint Coeur de Marie

Nachdem wir auch den zweiten Fluss namens Senegal mit der Fähre überwunden hatten, kamen wir nach einer langen Busfahrt gegen sieben Uhr, also nach dreizehn Stunden Fahrt, endlich in Joal an. Die lange Busfahrt war von daher eine Tortur, dass die Sitzbänke keine originalen waren, sondern lokale Selbstbauten aus Eisenrohr und Holz, damit eine Sitzreihe mehr rein passt. Entsprechend dünn war die Polsterung, wenn man überhaupt davon sprechen kann. Jeden Sitzknochen spürend, dafür die Beine auf Grund des Platzmangels nicht mehr, stiegen wir aus dem Fahrzeug aus.

Eine Nonne des Klosters Saint Coeur de Marie zeigte uns unsere Zimmer. Während wir vor zwei Jahren noch einen Schlafsaal für alle hatten, den wir auch noch ausfegen mussten, wurden wir dieses Jahr mit Einzelzimmern für jeden überrascht. Jedes Zimmer hat sogar eine Toilette zum sitzen sowie eine Dusche. Und obendrein noch eine Steckdose für die Mobiltelefone, Dinge, die wir furchtbar vermisst hatten. So nutzte jeder zunächst die Zeit für sich, duschen, Handy laden, usw.

Vor dem Abendessen sind wir noch an den nur wenige hundert Meter entfernten Strand gegangen. Es war schon dunkel, trotzdem konnte man dem Spiel der Krebse gespannt zusehen, die sich immer wieder von der Brandung überspülen ließen. Und dann gab es Spaghetti, die von den Nonnen für uns zubereitet wurden. Kein Reis mit Fisch oder Fleisch, davon hatten wir in den letzten Tagen genug gesehen. Entsprechend zufrieden mit dem Vorgefundenen fielen wir später sehr müde ins Bett.

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