Einbindung der Jugend

Um die Mittagszeit herum haben wir die Jugend des Dorfes in die Schule gebeten, um mit ihnen über ihre Einbindung in die Umweltschutzarbeit zu sprechen. In vielen Reden wurde die Wichtigkeit der Arbeit hervorgehoben. Eine Vertreterin aus Kafuta hob beeindruckend hervor, dass sich die Mädchen wie in ihrem Dorf zusammenschließen und gemeinsam für den Schutz der Umwelt arbeiten sollen. Schließlich sei man mittlerweile emanzipiert und trägt somit auch eine bedeutende Rolle. Ich betonte, dass Umweltschutz eine große Aufgabe sei, jedoch im kleinen anfängt. Die Jugendlichen sollen ihre Ideen für ihre Umgebung mit einbringen, egal wie klein oder groß sie sei.Am Nachmittag kam eine Gruppe von Jugendlichen Männern auf uns zu und wollten speziell mit Amadou Badji und mir sprechen. Sie trugen uns ihre Wünsche für das Dorf vor, speziell eine Erweiterung des Schulgebäudes, ein Gebäude für die Jugend, einen Bus oder Auto für den Transport von Kranken, einen Traktor, der auch für die Waldbrandbekämpfung eingesetzt werden soll, einen weiteren Brunnen und eine Mobiltelfon-Ladestation. Ich bedankte mich für den Vortrag ihrer Wünsche, fügte noch den Vorschlag des Bürgermeisters für eine Straßenbeleuchtung hinzu und fasste dann zusammen, dass es zum großen Teil sehr große Projekte sind, für deren Umsetzung man auch in Deutschland Partner gewinnen müsste. Wir nehmen die Themen mit und werden darüber beraten, wie und in welcher Reihenfolge man einzelne Projekte aufgreifen kann. Hier müssten auch noch die Wünsche einer Mädchengruppe mit einfließen.

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