Und nochmal Regenzeit

Auf dem Rückweg nach Kouram wurden wir am Ortsausgang von Bulock von einem heftigen Regen überrascht. Zum Glück war noch ein Haus in der Nähe, wo wir uns unterstellen konnten. Der Regen war so stark, dass innerhalb kurzer Zeit Wannen, in denen das Wasser vom Dach aufgefangen wurde, voll waren. Einige Kinder spielten in dem Regen Fußball und hatten mächtig Spaß, wenn sie in die großen Pfützen fielen. Die Straße vor dem Haus verwandelte sich in kurzer Zeit in einen strömenden Fluss, so hatte es den Anschein. Ich fragte gleich, ob wir ein Boot nach Kouram nehmen können.Auch einige unserer Kollegen genossen den Regen und als sie komplett durchnässt waren, entschlossen sie sich, bei dem strömenden Regen schon mal vorzugehen. Als der Regen fast aufgehört hatte, entschlossen auch wir uns, den Rückweg anzutreten, was über eine weite Strecke auch fast trocken gelang. Dann aber fing es wieder leicht an zu regnen, so dass wir auch durchnässt in Kouram ankamen.

Der Regen hält uns leider auch bei unseren Projekten auf. Eine Gruppe ist heute im Dorf geblieben, um an der Biogasanlage mit einfachen Zeichnungen und Beschriftungen den Gebrauch zu erläutern. Das alles geschah unter der Anleitung und Gestaltung unseres begleitenden Künstlerkollegen Serdimart. Leider setzte der Regen ein, bevor die Farbe ganz trocken war, so dass einige Bilder etwas verlaufen sind. Hoffentlich können wir sie noch retten.

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