Der Tag des Baumes

Heute ist auch der Tag des Baumes, der besonders gewürdigt wurde. Es wurden Gäste eingeladen, unter anderem aus Kafuta, dem Dorf, das wir gestern besucht hatten. Aber auch ein hoher Vertreter der Regionalbehörde hat zugesagt, wie auch eine Vertreterin der NGO Concern International, die sich die Arbeit in Kouram ansehen wollte.Dem Besuch zu Ehren wurde am Vormittag eine Kuh geschlachtet. Dies war eher kein Anblick für uns Deutsche. Dann kamen die ersten Gäste, so Professor Jessica Steinberg von der Universität in Indiana, die die NGO vertrat. Ich stieß zuerst auf ihren Ehemann, einen Agrarwissenschaftler, der in der Casamance schon seit drei Jahren aktiv ist, sowie seinen Doktorvater, einem Professor von der Universität von Hawaii, der zwei Wochen vor Ort ist, um sich selbst ein Bild zu machen.

Da der Vertreter der Regionalregierung noch auf sich warten ließ, begannen wir einen Dorfrundgang mit der Vorstellung des Friedenswaldes, des Solargartens, des Solar-Trockemofens, der Biogasanlage und den Solaranlagen. Schließlich wurde noch ein symbolischer Baum vor dem Geburtshaus gepflanzt.

Am späten Nachmittag, als alle Gäste da waren, gab es dann eine große Versammlung, an der auch viele Dorfbewohner teilnahmen, insbesondere die Vertreter der verschiedenen Organe des Dorfes. Es wurde über den Schutz des Waldes in der Region gesprochen, die Einbindung der Jugend in diese Aufgabe, die Waldbrandgefahr, aber auch das Thema Malaria wurde angesprochen. Auch ich wurde gebeten, eine Rede zu halten, die nach jedem Satz gleich übersetzt wurde. So kam ich auch in den Genuss, an dieser Palavertradition aktiv teilzunehmen.

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