Besuch des gambischen Dorfes Kafuta

Am heutigen Montag Morgen stand der Besuch des gambischen Dorfes Kafuta auf unserem Plan. Dazu sind wir zunächst die etwa vier Kilometer nach Bulock gegangen, sozusagen einen Schmugglerpfad entlang. Dort angekommen nahmen wir einen kleinen Bus, der an allen Ecken noch Leute aufnimmt.In Kafuta angekommen stoppten wir an einer Baumschule. Zunächst besichtigten wir diese, dann trafen wir uns mit einem Vertreter der staatlichen Forstbehörde des Dorfes. Wir tauschten in kleinen Reden offiziell aus, wie wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Schutz der Umwelt ist, dann nahmen wir insgesamt 76 kleine Baumsetzlinge und gingen in ein nahegelegenen Waldgebiet, wo wir auf kleineren Lichtungen die Bäume einpflanzten. Hier habe ich nun auch meinen ersten Baum in Afrika gepflanzt.

Als wir mit den Pflanzungen fertig waren, gingen wir zu einem nahegelegenen Schulgelände, wo wir uns in einem großen Kreis unter einen Schatten spendenden Baum versammelten. Schon bei den Pflanzungen sind einige Vertreter aus Kouram zu uns gestoßen, unter anderem der Bürgermeister und der Imam. Zu der Versammlung sind dann noch ein Vertreter der regionalen Forstbehörde Gambias, der zweite Imam aus Kafuta und mehrere Vertreter von örtlichen Frauenorganisationen hinzugekommen.

In einigen Reden bedankte sich jeder für die beginnende grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Man hob hervor, wie wichtig die Umweltarbeit für die Frauen ist, die sich in der Regel um Brennholz und Nahrung kümmern. Die Rolle der Jugend bei diesem Thema wurde betont. Man bedankte sich auch für unsere deutsche Beteiligung, die die Wichtigkeit nochmal separat betont. Es geht jetzt auch darum, gegenseitig das Wissen über erneuerbare Energie und Umweltschutz auszutauschen. Insgesamt wünscht man sich eine lange und intensive Zusammenarbeit.

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