Le Forêt de la Paix – der Friedenswald

Den dritten Tag im Dorf begannen wir mit der Besichtigung des Friedenswaldes. Das Gebiet, das ich auf etwa einen Quadratkilometer schätzen wurde, war vor den Unabhängigkeitskämpfen dicht bewaldet gewesen und in der Zeit weitflächig abgeholzt worden. Wenn jetzt stärker Regen fällt, wird die Erde mit dem abfließenden Wasser mitgeschwemmt und auf das benachbarte Reisfeld gespült, wodurch die Reisfelder versanden und unbrauchbar werden. Das ist der Grund, warum sich das Dorf dort wieder einen Wald wünscht.Vorletztes Jahr haben wir mit den Baumpflanzungen begonnen. Um die jungen Pflanzen insbesondere vor den Ziegen zu schützen, wurde ein Zaun um das Gebiet gezogen. Wir sind mit Amadou und Mélinda einmal um das Gebiet gegangen, um den Zaun zu inspizieren, der an wenigen Stellen eine Ausbesserung bedarf. Dies werden wir mit der Dorfgemeinschaft besprechen.

Letztes Jahr wurde mit den Baumpflanzungen fortgefahren, Wir schauten uns einige der Bäume an, die noch sehr klein sind. Es bedarf einiger Jahre, bis sie eine stattliche Größe erreichen werden, allzu ungeduldig darf man dabei nicht sein. Wir schauten uns auch die Strauchpflanzen an, von deren Blättern die Frauen Teeblätter gewinnen, ein Tee, der besonders bei Erkältungen hilft. Dieser wird mittlerweile auch in Deutschland verkauft. Wir planen, am 2. August einige Baumpflanzungen im Forêt de la Paix durchzuführen. Dieser Tag ist der Tag des Baumes.

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