Die Biogasanlage

Nach unserer Rückkehr aus dem Wald schauten wir uns auch die neue Biogasanlage an, die erst vor wenigen Monaten in Betrieb genommen wurde. Es gibt ein betoniertes Rührbecken, in dem die Biomasse, zumeist zusammengetragener Kuhdung, in eine breiige Masse verrührt wird, bevor sie in das große unterirdische Betonbecken geleitet wird. Auch Toiletten hat man neben die Anlage gebaut, deren „Sammlung“ auch direkt in das Becken eingeleitet wird. Am höchsten Punkt des Beckens ist ein Rohr mit Ventil eingebaut, von wo das Biogas abgezapft wird.Neben der Biogasanlage wurde ein Kochhaus erbaut, in dem es zwei mit Biogas betriebener Kochstellen gibt. Ein Manometer im Kochhaus zeigt den Druck, der in der Anlage herrscht. Unser Essen wird dort gekocht. Die Idee ist, dass die Leute im Dorf diese Kochstellen nutzen und nicht mehr die offenen Feuerstellen, die sie mit Holz aus dem Wald betreiben. Die Pläne für die Anlage kamen auch vom Institut für Umweltwissenschaften, sie wurden aber von den Einwohnern umgesetzt.

Wir wollen an den Toiletten noch Schilder anbringen, dass die Leute dort keine Seife verwenden, da diese den Zersetzngsprozess stört. Die Hände sollen sie sich vor den Toiletten waschen, dort können sie die Seife problemlos nutzen.

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