Der zweite Tag in Kouram

Gestern, als wir die Schule besuchten, stellten wir fest, dass viele Schulbänke unbrauchbar waren. Am Abend hatte ich vorgeschlagen, diese Bänke Instant zu setzen. Dies haben wir dann gleich am Morgen in Angriff genommen. Es zeigte sich, dass wir aus den vielen Teilen einige Bänke wieder zusammensetzen können. Es fehlten viele Schrauben, die nicht mehr vorhanden waren, um noch weitere Schulbänke zusammenbauen zu können, müssten wir weitere Schrauben und Muttern besorgen. Mustapha bot sich an, diese in Gambia zu besorgen, wenn er dahin fährt.Da ich gefragt wurde, mir die Solaranlage der Schule anzuschauen, machte ein Teil der Gruppe, insbesondere Nicole und Sezar weiter mit dem Zusammenbau. Dabei waren sie von einigen Dorfkindern umgeben, die dem Treiben aus nächster Nähe beiwohnen wollten.

Die Solaranlage für die Schule war in unserem Haus aufgebaut. Schnell war klar, dass die Anlage die Batterie lädt. Was nicht funktionierte, war die Transformation auf 220 Volt. Den Umspanner nahm ich mir vor und schraubte ihn zunächst umlagert von vielen Kindern auf. Dann probierte ich ihn an dieser und der Anlage im Geburtshaus. Schließlich entdeckte ich einen defekten Transistor. Die Reparatur muss von einem Fachmann durchgeführt werden, ohne Werkzeug, Lötkolben und Ersatzteil kann ich auch nichts ausrichten.

Wir haben eine große Kiste mit kleinen Solarpanels und Lampen mitgebracht. Da die Sachen gebraucht sind und wir nicht wissen, ob sie funktionieren, habe ich einige Aufbauten vorgenommen, um sie zu testen. Die Solarpanels gingen alle, aber die Akkus und Lampen waren zum großen Teil defekt. Die brauchbaren Sachen können wir im Dorf lassen, den Rest sollten wir mitnehmen und wegschmeißen.

Da ich hier als Solarexperte gelte, kamen auch Bewohner mit ihren Solarleuchten zu mir, von denen sie glaubten, sie seien defekt. Zumeist ist der Schalter das Problem, den man etwas Instand setzen musste, dann war alles wieder ok.  

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