Der erste Morgen in Kouram

Zu unserer Freude gab es zum Frühstück gegen neun Uhr Baguette und Kaffee. Ich kannte noch den Hirsebrei, der vor zwei Jahren erst gegen Mittag serviert wurde. Ohne Frühstück fällt mir der Start immer recht schwer.Nach dem Frühstück sind wir zunächst in den Wald gegangen, um Affen zu sehen. Natürlich gab es unterwegs viel zu bestaunen, von riesigen Termitenhügeln bis zu Früchten, die wir vom Baum runter holten (einer von uns, ich nicht, ist mutig hochgeklettert) und aßen, von denen ich aber noch nicht weiß, was das ist. Sie sehen aus wie dicke, etwa zehn Zentimeter lange halbmondartige Bananen. Aufgebrochen findet man darin mit etwas Fruchtfleisch ummantelte Kerne, so um die vierzehn Stück. Dann sind wir tatsächlich noch auf Affen gestoßen, die etwas durch uns aufgeschreckt von Baumkrone zu Baumkrone sprangen. So schnell wie sie waren haben wir es aber nicht geschafft, sie zu fotografieren.

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