Ankunft im Dorf Kouram

Das ganze Dorf war versammelt, als wir in Kouram ankamen. Wir fuhren zu dem Platz, an dem auch „unser“ Haus liegt, und da waren sie alle. Was für ein Empfang. Alle freuten sich, Thomas Badji (mein Namen, den ich vor zwei Jahren im Dorf erhalten hatte als Ausdruck, einer der ihren zu sein) wiederzusehen. Sie freuten sich natürlich ebenso über alle anderen Mitreisenden, insbesondere ihre Verwandten, denn einige der Vereinsmitglieder haben ihre Wurzeln in dem Dorf.Nach dem ersten Empfang richteten wir uns erst einmal ein. Die einfachen Matratzen, die abends noch acht Zentimeter dick waren, morgens aber auf einen Zentimeter zusammengeschrumpft zu sein scheinen, zumindest an den Stellen, auf denen man liegt, wurden in den verschiedenen Räumen auf den nackten Steinboden ausgelegt. Ein einfaches Laken darüber gelegt, dann das Moskitonetz aufgehängten, und fertig war die Schlafstätte.

Noch schnell eine kühlende Dusche, sprich hinter dem Haus aus einem Eimer mit einem kleinen Becher Wasser über den Körper geschüttet, während man etwas erhöht auf einem Stein steht, dann waren wir fertig für das Abendessen, das um Mitternacht serviert wurde. Dieses Bestand aus großen Tellern voll Hirse und etwas Fleisch. Vier Leute teilen sich einen dieser Teller, die auf dem Boden stehen und wo man sich einfach auch auf dem Boden davor hockt. Nach dem Essen noch etwas Smalltalk, dann fielen wir wie Steine in die Betten.

Ein Gedanke zu „Ankunft im Dorf Kouram“

  1. …..mehr als beeindruckend-
    sehr abenteuerlich und mutig euer Eintauchen in diese komplett andere Welt!
    Danke für die Einblicke, alles Gute für euch.
    Kathi

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