An der gambischen Grenze

An der gambischen Grenze angekommen entluden wir das Gepäck vom Dach des Busses und häuften es auf einem Platz neben der Straße auf. Dann zahlten wir den Busfahrer und verabschiedeten ihn. Mustapha aus Gambia war schon auf der Fähre zu uns, es dauert trotzdem gut zwei Stunden, bis er zu uns stieß. Er half uns zunächst bei den Einreiseformalitäten. Wir drei Deutschen wurden zu den gambischen Grenzbeamten gebeten, die uns in ein Einreisebuch eintrugen und noch ein paar Fragen wie nach unserem Beruf stellten. Sie hießen uns auf eine sehr freundliche Art willkommen in ihrem Land.Als wir alle Formalitäten erledigt hatten, nahmen wir unser Gepäck mit auf die gambische Seite, wo Mustapha einen Bus für die Fahrt zur Fähre über den Fluss Gambia organisiert hatte. Gut, dass die Fahrt nicht so lange war. Als gelernter Automechaniker bekam ich jedenfalls ein mulmiges Gefühl, einseitig ziehende Bremsen und ein Lenkspiel, das ein kontrolliertes Fahren fast unmöglich machte. Eine Vollbremsung möchte ich jedenfalls mit einem solchen Fahrzeug nicht erleben.

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