Besuch der Sklaveninsel Gorée II

Nachdem wir noch etwas die Insel mit ihren vielen Künstlerständen erkundet und uns in einem Restaurant gestärkt hatten, haben wir den Nachmittag im Wasser im Hafen von Gorée verbracht, wie auf Ngor eine angenehme Art und Weise, das warme Klima auszuhalten. Entsprechend voll mit einheimischen Jugendlichen war das Wasser.

Das Beitragsbild zeigt eines der wohl am meisten fotografierten Motive in Westafrika, das Sklavenhaus, welches heute ein Museum ist. Zwischen den geschwungenen Treppen erkennt man einen Lichteinfall. Das ist die Tür ohne Wiederkehr, wer damals da durch ist, wurde von dort auf ein Schiff verladen und in die neue Welt gebracht. 

Seitlich waren die Räume, in denen eng eingepfercht Männer, Frauen, Schwangere, Kinder und Kranke getrennt voneinander untergebracht waren. Für rebellierende Sklaven, die sich ihrer Freiheit nicht einfach berauben lassen wollten, gab es auch einen eigenen Raum. Und alle Räume ohne Toilette, wo die Sklaven oft über Wochen ausharren mussten. Eine gruselige Vorstellung. 

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