Erste Taten – Geld wechseln


Amadou, der im benachbarten Zimmer geschlafen hatte, konnte ich heute Morgen gewinnen, mit mir loszuziehen und Geld zu wechseln. Ohne einheimisches Geld ist man doch sehr eingeschränkt. Da aber heute Sonntag ist, sind natürlich auch alle Banken geschlossen. Wir hätten an einen Automaten gehen können, aber statt dessen haben wir uns auf die Suche nach einem Geldwechsler begeben. Amadou fragte sich durch, vornehmlich bei dem Wachpersonal der Banken. In Höhe der Universität wurden wir fündig. Eine junge Frau, die Amadou am hinten der Bank gelegenen Wohngebäude ansprach, führte uns in eine Wohnung und setzte uns in ein sehr dunkles und warmes Wohnzimmer mit vielen Couchen. Etwas später kam ein älterer Mann rein. Amadou und er diskutierten etwas, dann sagte Amadou mir den Wechselkurs von einem Euro, der bei 655 Francs CFA liegt. Der Mann zog nach meinem Ok einige Geldbündel unter seiner weiten Kleidung hervor und zählte den Gegenwert von einhundert Euro ab, anschließend tauschten wir das Geld aus. Etwas dubios, aber er besitzt wohl die Bank vorne, also letztlich doch ok. Auf dem Rückweg noch schnell etwas eingekauft, schließlich muss auch Sezar, der in der Unterkunft wartete, versorgt werden. Dazu gibt es neben vereinzelten Supermärkten viele kleine Läden in unmittelbarer Nähe (siehe Bild), die rund um die Uhr, also auch die Nacht hindurch, betrieben werden. Das Wetter ist heute sehr bewölkt, auch hat es gerade schon geregnet, ok, wir sind ja auch in der Regenzeit hier. Das zweite Bild zeigt die Straße vor unserem Gebäude, die dunkelbraune Tür rechts neben dem Taxi ist unser Eingang.

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