Die Versammlung

Die Mitglieder des Vereins Forêt Internationale versammeln sich regelmäßig, um über die Initiativen und organisatorische Fragen zu sprechen und um Aufgaben zu verteilen. Sonntag Abend war die erste Versammlung, an der ich dann auch teilnahm.

Natürlich auf Französisch! Sie haben sich aber alle bemüht, dass ich mit meinen mittlerweile eher rudimentären Französisch-Kenntnissen auch etwas verstanden habe. Ging so, manche englischen Worte mussten helfen, eine Sprache, die hier nicht ausgeprägt ist.

Es wurde zunächst darüber gesprochen, wie man im nächsten Jahr die Kommunikation zu den verschiedenen Camps und Aktionen verbessern kann, da dieses Jahr speziell zu diesem Interkulturellen Umweltschutzcamp die Kommunikation hätte besser sein können.

Bezüglich diesem Camp sieht die Situation so aus, dass auf Grund der Lösungssuche für den Mitreisenden, der am Flughafen festsitzt, eine Programmänderung vorgenommen werden soll. Melinda, die zweite Vereinsvorsitzende, hat mit uns – und begleitet von ihrer einjährigen Tochter, die uns mit in ihr Spiel einbezog – die Programmoptionen besprochen. Dazu kamen weitere Hürden.

Bei demjenigen, der für die Logistik zuständig ist, ist wohl leider die Cousine bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, so dass er nicht zur Versammlung kommen konnte. Wie weit er noch zur Verfügung steht, ist auch noch nicht klar. Darüber hinaus ist bei demjenigen, der für die Finanzen verantwortlich sein soll, die Mutter schwer erkrankt, so dass auch seine Teilnahme unklar ist.

Wir haben dann darüber diskutiert, das Programm umzustellen, und evtl. schon am Mittwoch in die Casamance zu fahren. Hintergrund ist auch, dass wir einen Bekannten in Gambia haben, worüber wir mit Hilfe seiner Kontakte zu den Behörden den Mitreisenden am Flughafen vielleicht ins Land bekommen. Einmal in Gambia drin darf er auch in den Senegal auf Grund eines Staatsabkommens.

Jetzt gilt es aber auch zu organisieren, wer von den Senegalesen mitfährt und wieviel Geld er beitragen wird. Auch der Transport muss organisiert werden, wir haben vielleicht eine Möglichkeit, den Kleinbus der Mönche zu bekommen, wo wir untergebracht sind. Mal sehen, ob ich noch Fahrer werde, als Mechaniker würde ich schon benannt, und auf jeden Fall sehe ich mich auch schon als Kassenwart mit meinem iPad da sitzen und die Finanzen im Auge behalten.

Das Bild, das ich diesem Beitrag hinzufüge, zeigt einen Obststand am Straßenrand, wo wir noch schnell etwas eingekauft haben.

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